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Übersichtskarte in den
Planfeststellungsunterlagen der Wilhelmsburger
Reichsstraße
Es
hört sich doch gut an:
Die lärmende
Wilhelmsburger Reichsstraße, die den Stadtteil
durchschneidet, wird um ein paar hundert Meter
nach Osten auf eine Bahntrasse verlegt, wo jetzt
völlig ungeplantes Grün Gleise überwuchert, dann
baut man hohe Lärmschutzwände und schon ist der
Lärm kompakt verpackt und kaum noch spürbar.
Was
ist geplant?:
1. Der Ausbau der
WRS auf Autobahnniveau: von 14m auf 28m
Querschnitt, Erhöhung der Geschwindigkeit auf 80
km und der Kapazität für 67.000 statt derzeit
unter 50.000 KfZ pro Tag
2. Verlegung nach
Osten und damit dicht an die eng bebauten
Wohngebiete
3. Ausbau der Bahn
für mehr Güterverkehr.
Die
Doppeltrasse

(Grafik entnommen aus:
FHH, 2011: Neue Wege für die Reichsstraße,
S. 5)
Welche Wirkungen hat diese Doppeltrasse?
1. Die Doppel-Trasse ist
gefährlich
für alle, die dort wohnen, arbeiten oder durch
den Stadtteil fahren - eine andere Bahnstrecke
nach und vom Süden gibt es nicht in Hamburg!
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es gibt
keinen
Sicherheitsabstand:
LKW können auf
bei einem Unfall
auf die Gleise
durchbrechen,
gefährliche
Güterzüge auf
die Autobahn;
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es gibt
keinen
Flucht-und
Rettungsweg
zwischen Bahn
und Autobahn:
die Fluchtwege
von der
Eisenbahn führen
direkt auf die
Autobahn
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Lärmschutzwände
mit Türen im
Abstand von
1000m (bei der
A7 in
Othmarschen
60m!) erhöhen
die Risiken.
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2. Die geplante Ausfahrt führt Tausende
LKW
entweder mitten in Tempo-30-Zonen
(Schulen und
Altenheime Rotenhäuser Str., Wohnungen
Thielenstr.) oder bei deren Sperrung
in einer Spirale mitten durch den Stadtteil.
3. Nur 1/3 der WRS (im igs-Gelände) wird
zurück gebaut. Für die übrigen Abschnitte gibt
es weder
ein Konzept
noch
vorhandene Finanzmittel. Bleibt da
eine neue Brache?
4. Mit der Verlagerung der Straße werden
Lärm und Schadstoffe dicht an die Wohngebiete
heran geführt.
Die
deshalb erforderlichen extrem hohen
Lärmschutzwände
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schützen
die Bewohner
nicht vor den
Schadstoffen;
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reduzieren
den Lärm
allenfalls auf
Werte unterhalb
der
unmittelbaren
Gesundheitsschädlichkeit
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können wegen der
Enge nicht durch
landschaftlich
angepasste Wälle
u.ä, ersetzt
werden
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5. Die Doppel-Trasse mit bis zu 10
Bahngleisen und einer Autobahn führt zur
extremen
Zerschneidung Wilhelmsburgs:

Grafik entnommen aus
IBA Hamburg, Luftbild, Neue Wilhelmsburger Mitte
Blick von Süden, beschriftet von miro
Soll zwischen
Einkaufzentrum, Bahnhof, Behördengebäude,
Pflegeheim und Bahnhof noch eine Autobahn
gequetscht werden?
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nirgends kann
man von einer
Seite
Wilhelmsburgs
zur anderen
sehen,
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die Brücken über
die Doppeltrasse
werden für
Fußgänger und
Radfahrer
unerträglich
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weder von der
Straße noch von
der Bahn ist
Wilhelmsburg
(z.B. auch das
geplante
„BSU“-Gebäude)
sichtbar
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Georgswerder ist
vom
Reiherstiegviertel
durch einen
Angstraum
getrennt: Tunnel
unter der Bahn
und später
zusätzlichen
10-16 Gleisen
für einen
Vorstellbahnhof,
unbewohnte Räume
zwischen Bahn
und WRS , Tunnel
unter der
Autobahn-WRS.
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6. Die Lage der Wohngebiete an der neuen
Autobahn vertreibt Menschen aus den Siedlungen
östlich der Bahn und destabilisiert diese
Wohngebiete.
7. Die Autobahn-WRS verlagert
Pendlerverkehr von der Bahn auf die WRS und
zum Stau
vor den Elbbrücken.,
8. Die Abkürzung von der Bremer Autobahn
über Bremer Straße und WRS bringt mehr LKW in
Wohngebiete.
9. Durch die Verlegung der WRS entstehen
nördlich der Thielenstraße
keine neuen
Wohngebiete
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die
Anschlussstelle
Rotenhäuser
Straße ist für
Gewerbeverkehr
konzipiert;
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das Gebiet
zwischen Bahn
und jetziger
Wilhelmsburger
Reichsstraße ist
Industriegebiet
und es gibt -
außer "Ideen"
aus der IBA -
keine Planungen,
dies zu ändernn.
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Diese Website soll
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über die
Hintergründe
informieren
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gegenüber den
Planungen
kritische
Positionen
darstellen und
begründen
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