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Eroerterung:23.4.2012
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Verkehr und Stadtentwicklung in Wilhelmsburg
 

Erörterungstermin zur Wilhelmsburger Reichsstraße ab 23.4.2012, Schlenzigstraße 11 

Mail an Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V. , Hamburg  

   

 

Wilhelmsburger Reichsstraße

   
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Übersichtskarte über die Planung zur Wilhelmsburger Reichsstraße (Quelle: Planfeststellungsunterlagen)

 
Übersichtskarte  

Übersichtskarte in den Planfeststellungsunterlagen der Wilhelmsburger Reichsstraße

 

Warum kämpfen so viele WilhelmsburgerInnen eigentlich so verbissen gegen die „Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße“?

Es hört sich doch gut an:

Die lärmende Wilhelmsburger Reichsstraße, die den Stadtteil durchschneidet, wird um ein paar hundert Meter nach Osten auf eine Bahntrasse verlegt, wo jetzt völlig ungeplantes Grün Gleise überwuchert, dann baut man hohe Lärmschutzwände und schon ist der Lärm kompakt verpackt und kaum noch spürbar.

Was ist geplant?:

1. Der Ausbau der WRS auf Autobahnniveau: von 14m auf 28m Querschnitt, Erhöhung der Geschwindigkeit auf 80 km und der Kapazität für 67.000 statt derzeit unter 50.000 KfZ pro Tag

2. Verlegung nach Osten und damit dicht an die eng bebauten Wohngebiete

3. Ausbau der Bahn für mehr Güterverkehr.

Die Doppeltrasse

Doppeltrasse

(Grafik entnommen aus: FHH, 2011: Neue Wege für die Reichsstraße, S. 5)

Welche Wirkungen hat diese Doppeltrasse?

1. Die Doppel-Trasse ist gefährlich für alle, die dort wohnen, arbeiten oder durch den Stadtteil fahren - eine andere Bahnstrecke nach und vom Süden gibt es nicht in Hamburg!

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es gibt keinen Sicherheitsabstand: LKW können auf bei einem Unfall auf die Gleise durchbrechen, gefährliche Güterzüge auf die Autobahn;

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es gibt keinen Flucht-und Rettungsweg zwischen Bahn und Autobahn: die Fluchtwege von der Eisenbahn führen direkt auf die Autobahn

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Lärmschutzwände mit Türen im Abstand von 1000m (bei der A7 in Othmarschen 60m!) erhöhen die Risiken.

2. Die geplante Ausfahrt führt Tausende LKW entweder mitten in Tempo-30-Zonen (Schulen und Altenheime Rotenhäuser Str., Wohnungen Thielenstr.) oder bei deren Sperrung in einer Spirale mitten durch den Stadtteil.

3. Nur 1/3 der WRS (im igs-Gelände) wird zurück gebaut. Für die übrigen Abschnitte gibt es weder ein Konzept noch vorhandene Finanzmittel. Bleibt da eine neue Brache?

4. Mit der Verlagerung der Straße werden Lärm und Schadstoffe dicht an die Wohngebiete heran geführt.
Die deshalb erforderlichen extrem hohen Lärmschutzwände

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schützen die Bewohner nicht vor den Schadstoffen;

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reduzieren den Lärm allenfalls auf Werte unterhalb der unmittelbaren Gesundheitsschädlichkeit

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können wegen der Enge nicht durch landschaftlich angepasste Wälle u.ä, ersetzt werden

5. Die Doppel-Trasse mit bis zu 10 Bahngleisen und einer Autobahn führt zur extremen Zerschneidung Wilhelmsburgs:

Grafik entnommen aus IBA Hamburg, Luftbild, Neue Wilhelmsburger Mitte Blick von Süden, beschriftet von miro

Soll zwischen Einkaufzentrum, Bahnhof, Behördengebäude, Pflegeheim und Bahnhof noch eine Autobahn gequetscht werden?

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nirgends kann man von einer Seite Wilhelmsburgs zur anderen sehen,

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die Brücken über die Doppeltrasse werden für Fußgänger und Radfahrer unerträglich

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weder von der Straße noch von der Bahn ist Wilhelmsburg (z.B. auch das geplante „BSU“-Gebäude) sichtbar

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Georgswerder ist vom Reiherstiegviertel durch einen Angstraum getrennt: Tunnel unter der Bahn und später zusätzlichen 10-16 Gleisen für einen Vorstellbahnhof, unbewohnte Räume zwischen Bahn und WRS , Tunnel unter der Autobahn-WRS.

6. Die Lage der Wohngebiete an der neuen Autobahn vertreibt Menschen aus den Siedlungen östlich der Bahn und destabilisiert diese Wohngebiete.

7. Die Autobahn-WRS verlagert Pendlerverkehr von der Bahn auf die WRS und zum Stau vor den Elbbrücken.,

8. Die Abkürzung von der Bremer Autobahn über Bremer Straße und WRS bringt mehr LKW in Wohngebiete.

9. Durch die Verlegung der WRS entstehen nördlich der Thielenstraße keine neuen Wohngebiete

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die Anschlussstelle Rotenhäuser Straße ist für Gewerbeverkehr konzipiert;

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das Gebiet zwischen Bahn und jetziger Wilhelmsburger Reichsstraße ist Industriegebiet und es gibt - außer "Ideen" aus der IBA - keine Planungen, dies zu ändernn.


Diese Website soll

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über die Hintergründe informieren

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gegenüber den Planungen kritische Positionen darstellen und begründen

 
   
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